Über Uns

OMs und Leiterrunde

Seit Januar 2014 sind Antonia Laubis, Andreas Laubis, Franziska Volk und Marius Müller an der Spitze der Ministranten Waldshut. Die OMs sind der Vorstand der Leiterrunde, die aus ca. 30 Gruppenleitern besteht. Einmal im Monat treffen sich die Leiter und besprechen, planen, reflektieren und perfektionieren vergangene und zukünftige Aktionen und diskutieren und lösen (meistens ;)) Problemchen aller Art.
Die Organisation sämtlicher Dinge, die die Leiterrunde bespricht, läuft bei den OMs zusammen. Sie verteilen die Aufgaben an alle Leiter, repräsentieren die Minis bei wichtigen Veranstaltungen, sind die Kontaktpersonen bei Fragen und Konflikten, die nicht innerhalb der Gruppe gelöst werden können und sie sind die Hauptverantwortlichen für das Zeltlager. Jedes Jahr werden sie von der Leiterrunde demokratisch neu gewählt.


Leiter

Jedes Jahr werden jeweils zwei (früher auch drei) Jungs und Mädels aus den ältesten Gruppen zu neuen Gruppenleitern ernannt. Hierfür machen alle „Bewerber“ eine Prüfung, nach der die OMs zusammen mit dem Pfarrer entscheiden, wer die nächste Mini-Gruppe leiten darf. Beim Ausflug der Erstkommunikanten, der meist Ende Mai stattfindet, lernen die neuen Gruppenleiter ihre zukünftigen Gruppenkinder kennen und manchmal gehen sie auch mit auf das Hüttenwochenende der Kommunionkinder.

Meist entscheiden sich 10-25 Kinder, zu den Minis zu kommen und wenn jede Gruppe einen Termin gefunden hat, der allen passt, können die Gruppenstunden beginnen!

Zunächst muss ein Gruppenname (der Name eines/einer Heiligen) gefunden werden, den Kinder und Leiter gemeinsam auswählen. Und neben jeder Menge Spiel und Spaß folgt dann das Ministrieren-Lernen. Wie ziehe ich das Gewand richtig an? Wie helfe ich bei der Gabenbereitung? Wer sammelt wo die Kollekte ein? Wann wird welche Farbe getragen und warum? Was muss ein Ministrant sonst noch während des Gottesdienstes machen? Nach einigen Wochen gibt es dann die erste Prüfung, und nach deren Bestehen wird die neue Gruppe in einem Gottedienst feierlich in den Kreis der Ministranten aufgenommen.

Die Leiter bereiten jede Woche eine Gruppenstunde vor, leiten diese, sind Ansprechpartner für die Gruppenkinder bei Fragen und Problemen jeder Art und bringen den Kindern den Dienst am Altar bei.


Pfarrgemeinde

Die Katholiken der Stadt Waldshut finden Ihre religiöse Heimat in der Pfarrgemeinde Liebfrauen, deren Zentrum die Liebfrauenkirche ist. Ein weiterer wichtiger Ort, an dem sich die Gemeindemitglieder treffen können, ist das im Jahr 2002 fertig gestellte Katholische Gemeindehaus.
Die neue Liebfrauenkirche ist das Werk von Sebastian Fritschi, dem Architekten der Abtei Sankt Blasien, von der die Pfarrei abhängig war. Sie verrät den Einfluß des französischen Klassizismus, wie er in unserer Region durch D’Ixnard Verbreitung fand. Zu Anfang aufgrund der politischen Wirren jener Jahre eher schlicht gehalten, erhielt sie im Laufe späterer Renovationen eine zunehmend reichere Ausstattung. Die Altäre stammen z. T. ursprünglich aus der aufgehobenen Abtei Sankt Blasien, es finden sich Malereien von Kaltenbach (1905) und Bertsche (1931), sowie Statuen von Vollmar (1810) und Moroder/Ebi (1905).

Orgel mit 46 Registern aus verschiedenen Epochen, Glocken von 1351 (Angelus), aus dem 15. Jahrhundert, von 1523 (zwei), 1705 und 1712, Prozessionskreuz aus dem späten 16. Jahrhundert, Kelche von 1618, Monstranz von 1797. Kirche und Orgel wurden zuletzt in den Jahren 2006/07 renoviert. Näheres zur Kirche kann man aus dem zum Jahr 2008 neu aufgelegten Kirchenführer entnehmen.

Anschrift:
Marienstraße 10
79761 Waldshut


Geschichte

Ministranten gab es irgendwie schon immer. Früher durften nur Jungs Ministranten sein, das hat sich aber zum Glück geändert! Seit 1990 gibt es in Waldshut auch Ministrantinnen und inzwischen gibt es ungefähr gleich viele Mädchen wie Jungen bei den Waldshuter Minis.

Ein wichtiger Bestandteil des Ministrantenlebens in Waldshut ist das Zeltlager.Schon in den 30er Jahren gab es ein von der Pfarrei organisiertes Jugendlager. Zwischen 50 und 100 Jungen fuhren nach Haldensee in Tirol. Damals wurde vom Lager aus täglich eine Lagerzeitung erstellt und den Eltern nach Waldshut geschickt.

Unter Stadtpfarrer Alfons Nock (1968 bis 1991) begannen die eigentlichen Ministrantenlager. Es gab es jedes Jahr ein Lagermotto und täglich ein Wort in den Tag. Die Gruppen wurden nach einem anderen Thema benannt.

Nachdem es 1991 kein Lager gab, fuhr man ab 1992 wieder ins Lager, allerdings nicht mehr wie früher nach Wald. Dafür durften ab sofort auch Mädchen, Eschbacher und KjG-Mitglieder mit. Seit spätestens 1995 gab es ein Lagerthema im heutigen Sinn, mit speziell angepasstem Programm. (siehe dazu auch „Lager/Historie“)

Viele Jahre lang haben die Ministranten Frühjahrs-, Herbst-, Fasnachts- und Silvesterpartys veranstaltet und sie treten regelmäßig als Delegation bei diversen Veranstaltungen auf (zum Beispiel bei der Pfarrfasnacht, am Heimatabend der Waldshuter Chilbi oder beim Kappenabend der Waldshuter Narrozunft)..

2009 haben wir zum ersten Mal bei der 72 Stunden Aktion des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) mitgemacht und einen Sinnes- und Erinnerungspfad für demenzkranke Menschen in Waldshut gestaltet.


Ehemalige Minis

Irgendwann hört für jeden Mini der Dienst am Altar auf und wenn die Gruppenkinder zu Gruppenleitern werden, entfallen auch die wöchtentlichen Gruppenstunden. Doch oft haben sich im Laufe der Ministranten-Karriere feste Freundschaften entwickelt und so manche Gruppe trifft sich immer noch zu „Gruppenstunden“, obwohl die Kinder schon Leiter und die Leiter gar keine aktiven Minis mehr sind.
Ehemalige Minis, die nicht mehr ministrieren und nicht mehr in der Leiterrunde sind, kommen oft zu Besuch ins Zeltlager, man trifft sie zu den Hochfesten und zu Chilbi in und nach der Kirche oder einfach so in Waldshut.


Ehemalige OMs

„Unter Pfarrer Nock gab es ja keinen Oberministranten, sondern über der Runde der „Gruppenführer“ stand direkt der Pfarrer – oder besser noch: Frau Niedermann. Als dann Pfarrer Heinrich Heidegger die Pfarrei Waldshut übernahm und sich eigentlich gar nicht um die Ministranten kümmerte, entstand ein gewisses Vakuum in der Führung. Ich übernahm mehr und mehr organisatorische und koordinative Aufgaben und geriet dadurch in eine OM-Rolle, ohne jemals als solcher gewählt worden zu sein. Um Platz zu schaffen für eine neue Struktur und diesen seltsamen Zustand zu beenden, griff ich zur „Schock-Therapie“ und beendete meine Ministrantenlaufbahn Ende 1991.“ (Thomas Scheibel, 28. Feb. 2008)


Oberministranten – Historie

 

 

von bis  
09.1991 02.1992 Thomas Scheibel (kommissarischer OM)
02.1992 02.1993 Andreas Aust
Andreas Jehle
Christian Wagner
02.1993 02.1994 Christian Wagner
Patrick Ruppelt
1994 Wolfgang Zumkeller
22.09.1995 Michael Jehle
Michael Heim
Florian Gerstmeier
22.09.1995 15.09.1996 Christian Wagner
Markus Walde
Rainer Mick
Patrick Ruppelt (bis 02.1996)
15.09.1996 26.09.1997 Florian Gerstmeier, OM
Melanie Billich, stv. OM
Markus Leingang, stv. OM
26.09.1997 1998 Markus Leingang
Stefan Rapp
Thomas Strittmatter
21.11.1999 Stefan Rapp
Thomas Strittmatter
21.11.1999 10.2000 Alexander Hoferer
Robert Lauch
10.2000 2001 Stefan Rapp
Julia Rapp
Alexander Hoferer
2001 06.10.2002 Benjamin Marder
Florian Amrein
06.10.2002 14.09.2003 Irene Hoferer
Christina Volk
Michael Eberlin
Dominik Rimmele
14.09.2003 10.10.2004 Juliane Wässerle
Patrick Westermann
10.10.2004 25.09.2005 Katharina Bröcheler
Kathrin Kaiser
Sebastian Fleck
Sebastian Kuhn
25.09.2005 14.01.2007 Daniel Philipp
Sebastian Veit
14.01.2007 20.01.2008 Henrik Dambach
Sebastian Veit
20.01.2008 17.01.2009 Henrik Dambach
Sebastian Veit
17.01.2009 25.01.2010 Alexander Bachmann
Sebastian Veit
25.01.2010 2011 Alexander Bachmann
Sebastian Veit
2011 2012 Alexander Bachmann
Sebastian Veit
Paul Maier
Rebecca Westermann
2012 2013 Paul Maier
Raphael Studinger
2013 2014 Marius Müller
Raphael Studinger
2014 2015 Andreas Laubis
Antonia Laubis
Marius Müller
Franziska Volk
2015 2016 Andreas Laubis
Antonia Laubis
Johannes Fleig
Franziska Volk
2016 2018 Jonathan Böse
Shankavie Rexie
Max Mark
Johannes Fleig
2018 Johannes Fleig
Claudius Berger
Clara Daun
Miriam Bartram